Stadtcasino Basel / ©Stadtcasino Basel, Fotografie Roman Weyeneth

Kupfer in Struktur

Thiersteinerallee 19–21, Basel

Worum geht es?

An der Thiersteinerallee 19–21 in Basel wurde die Gebäudehülle architektonisch klar gegliedert. Im Zentrum stand eine auffällige, aber präzise geführte Fassadenlösung, die dem Baukörper Tiefe und Charakter gibt. Ergänzend dazu wurden Arbeiten am Flachdach ausgeführt.

 

 

Worin bestand der Auftrag genau?

Der Schwerpunkt lag auf der Realisierung einer Fassade aus Kupfer-Streckmetall. Die Fassadenelemente wurden so geplant und umgesetzt, dass Geometrie, Raster und Anschlusspunkte über alle Ebenen hinweg konsequent zusammenpassen. Für die Unterteilung der Geschosse kamen Kupfer-Blendstreifen zum Einsatz, die als klare horizontale Linie wirken und an Fensterbereichen als ausgebildete Fensterbanklösung weitergeführt wurden.

 

Die Befestigung und Detailausbildung erfolgte über eine schwarz pulverbeschichtete Aluminium-Unterkonstruktion, die auf eine Holzkonstruktion montiert wurde. Dadurch konnten die Fassadenelemente stabil, sauber ausgerichtet und mit den notwendigen Toleranzen umgesetzt werden.

Was war die besondere Herausforderung?

Die Herausforderung lag in der Kombination aus Materialwirkung und Präzision: Streckmetall lebt von Raster, Flucht und gleichmässigen Fugenbildern. Gleichzeitig mussten Anschlüsse an Fensteröffnungen und Übergänge so gelöst werden, dass sie sich zurückhaltend einfügen, technisch funktionieren und die Fassadenwirkung nicht unterbrechen. Dazu brauchte es eine saubere Detailplanung, exakte Vorfertigung und eine konsequente Montageabfolge.

Was war das Ergebnis?

Entstanden ist eine markante Kupferfassade mit klarer Struktur und hoher handwerklicher Qualität. Das Streckmetall erzeugt Tiefe und lebendige Lichtwirkung, während die Geschossbänder und Anschlussdetails das Fassadenbild präzise zusammenhalten. Eine Lösung, die optisch wirkt – und technisch sauber funktioniert.

Wie verlief die Kooperation?

Die Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung mit Planung und Bauleitung. Frühzeitige Detailklärungen und eine koordinierte Montage waren entscheidend, damit Raster, Anschlüsse und Unterkonstruktion konsequent umgesetzt werden konnten.

 

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